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🐄 Ein vielseitiger, ökologisch bewirtschafteter Milchviehbetrieb in Hohenlohe sucht Menschen, die den Hof mit eigenen Ideen weiterführen möchten.📋 Der Betrieb im Überblick- Ökologisch bewirtschafteter Betrieb- Milchviehhaltung mit horntragender Herde, Milch geht bisher an eine regionale Käserei; Aufbau einer eigenen Hofkäserei wäre denkbar- Ackerbau auf einem Teil der Flächen, überwiegend Grünland- Streuobst mit rund 300 Bäumen- Eigener Wald von ca. 6 ha zur eigenen Energienutzung- Eigene Brennerei- Zwei unmittelbar aneinandergrenzende Hofstellen- Weitgehend eigenmechanisiert👨👩👧 Wer wir sindSeit Jahrzehnten bewirtschaften wir unseren Hof. Aus einer einzelnen Hofstelle ist über die Jahre ein vielseitiger Betrieb mit mehreren eigenen Standbeinen geworden – Milchvieh, Ackerbau, Streuobst, Wald und eine eigene Brennerei sind über die Generationen zusammengewachsen und tragen den Betrieb heute gemeinsam. Unsere Kinder haben ihren Weg außerhalb der Landwirtschaft gefunden, deshalb suchen wir schon eine Weile nach einer Person oder Familie, die den Hof mit eigenen Ideen weiterführt. Uns ist wichtig, dass unser Betrieb ein aktiv bewirtschafteter Hof bleibt – kein Resthof, keine reine Wohnnutzung, sondern ein Ort, an dem weiter gearbeitet, gelebt und produziert wird.📍 Standort und LageDer Betrieb liegt in Baden-Württemberg, in der Region Hohenlohe / Schwäbisch-Fränkischer Wald – einer hügeligen, landwirtschaftlich geprägten Gegend. Den genauen Ort teilen wir bei ernsthaftem Interesse gerne mit.🌾 Landwirtschaftliche NutzflächeInsgesamt bewirtschaften wir ca. 55 ha ökologisch, davon ca. 17–18 ha Ackerland, der überwiegende Rest Grünland. Ca. 11 ha (davon 3–4 ha Ackerland) gehören uns, die übrige Fläche ist zu vergleichsweise günstigen Konditionen gepachtet (ca. 200 Euro je Hektar und Jahr) – ein Pachtzins, der zeigt, dass die Flächenausstattung über Jahre gewachsen und stabil ist. Dazu kommen ein alter Streuobstbestand mit rund 300 Bäumen sowie ca. 6 ha eigener Wald, den wir zur eigenen Energienutzung bewirtschaften.🧀 Tierhaltung und VermarktungIm Zentrum steht unsere horntragende Milchviehherde. Der Stall bietet Platz für 35 Tiere; weil behornte Tiere mehr Platz brauchen, halten wir real eher 30 Milchkühe zuzüglich Trockensteher sowie rund 35 Stück Jungvieh. Der Stalldurchschnitt liegt bei ca. 6.500 kg Milch pro Kuh und Jahr.Unsere Milch geht bisher an eine kleine, handwerkliche Käserei in der Region. Je nach Interessenlage bestünde auch die Möglichkeit, vor Ort eine eigene Hofkäserei aufzubauen; zudem gibt es im Nachbarort eine Hofkäserei, die Anknüpfungspunkte für eine mögliche Kooperation bietet.Zusätzlich verarbeiten wir einen Teil unseres Streuobsts in der eigenen Brennerei; diese wird derzeit im Nebenerwerb betrieben und ließe sich aus unserer Sicht noch deutlich stärker vermarkten, als wir es bislang tun.🚜 Wirtschaftsgebäude und TechnikAuf dem Hof stehen zahlreiche Wirtschaftsgebäude, die über die Jahre gepflegt und laufend instand gehalten wurden. Der Stall wurde um das Jahr 2000 zu einem Laufstall mit Schleppdach umgebaut, unsere Siloanlage haben wir 2014 überdacht. Wir arbeiten weitgehend eigenmechanisiert; lediglich Ballenpressen und Mähdrusch geben wir an ein Lohnunternehmen ab.Im Stallbereich sehen wir mittelfristig Investitionsbedarf – ein Punkt, den wir gerne offen mit einer feststehenden Nachfolge besprechen und gemeinsam planen, statt ihn zu verschweigen. Wie umfangreich diese Investition ausfallen muss, hängt auch davon ab, in welche Richtung sich der Betrieb künftig entwickeln soll – etwa bei Herdengröße und Vermarktungsweg der Milch.🏡 Wohnsituation und HofstellenZum Betrieb gehören zwei unmittelbar aneinandergrenzende Hofstellen: die ursprüngliche Hofstelle mit Wohnhaus, einer Lagerhalle und einer Weide auf gemeinsamem Flurstück, sowie eine zweite, vor rund 15 Jahren hinzuerworbene Hofstelle. Diese räumliche Nähe schafft Gestaltungsspielraum, etwa für getrennte Wohnbereiche von übergebender und übernehmender Generation. Details zu den beiden Hofstellen besprechen wir gerne im persönlichen Gespräch.💡 Perspektivische EntwicklungsmöglichkeitenWir sind uns bewusst, dass der Betrieb noch nicht alle Möglichkeiten ausschöpft, die in ihm stecken. Konkret sehen wir Potenzial in:- der eigenen Veredelung der Milch, etwa durch den Aufbau einer Hofkäserei vor Ort oder eine Kooperation mit einer Hofkäserei in der Nachbarschaft- dem Ausbau der Direktvermarktung eigener Produkte, insbesondere aus Brennerei und Streuobst- einer stärkeren wirtschaftlichen Nutzung der Waldfläche, die bislang vor allem der eigenen Energieversorgung dient- einer Modernisierung bzw. einem Ausbau des Milchviehstalls, verbunden mit der Frage, ob die Herde perspektivisch wachsen soll- weiterer Diversifizierung, zum Beispiel in Richtung Agrotourismus oder HofführungenEine reine Fortführung der Milchviehhaltung ohne eigene Weiterentwicklung halten wir selbst nicht für den vielversprechendsten Weg – genau deshalb ist uns eine Nachfolgeperson mit eigenen Ideen wichtiger als eine, die den Betrieb nur unverändert fortführt.🤝 Wen wir uns als Nachfolge vorstellenWir erwarten von Interessierten eine fundierte fachliche Ausbildung in der Landwirtschaft sowie erste eigene Berufserfahrung – ohne diese Grundlage bitten wir um Verständnis, von einer Bewerbung abzusehen. Nicht zwingend erwarten wir dagegen Erfahrung in allen Bereichen unseres Betriebs (Milchvieh, Streuobst, Brennerei); wichtiger ist uns die Bereitschaft, sich einzuarbeiten oder eigene Schwerpunkte zu setzen und andere Bereiche gegebenenfalls bewusst zu reduzieren.Uns ist bewusst, dass eine Hofübernahme eine erhebliche finanzielle Herausforderung ist, gerade für jüngere Interessierte mit noch begrenztem Eigenkapital. Genau deshalb sind wir offen für unterschiedliche Wege der Übergabe und für eine Lösung, die wirtschaftlich für beide Seiten tragfähig ist – auch dann, wenn das Eigenkapital zu Beginn nicht ausreicht, um den Betrieb auf einen Schlag zu übernehmen.🔄 Unsere Rolle nach der ÜbergabeWir können uns vorstellen, gerade in einer Anfangs- oder Übergangsphase noch tatkräftig mitzuarbeiten und unser Wissen über den Betrieb, die Flächen und die gewachsenen Kooperationen weiterzugeben – etwa im Rahmen eines gemeinsamen, schrittweisen Einstiegs. Wie genau diese Rolle aussieht und wie lange sie dauert, möchten wir gemeinsam mit einer Nachfolgeperson entwickeln.✉️ Kennenlernen und KontaktZu den Eigentumsverhältnissen der beiden Hofstellen und zu den möglichen Übergabemodellen (u. a. Verkauf, Hofübergabevertrag, schrittweise Übernahme) stehen wir im persönlichen Gespräch gerne ausführlich Rede und Antwort. Zuschriften nimmt die Redaktion von hofsuchtbauer.de unter Chiffre entgegen und leitet sie an uns weiter – idealerweise mit einem kurzen Motivationsschreiben. Nach Sichtung führen wir mit passenden Interessierten persönliche Gespräche. Uns ist an einem ehrlichen, unaufgeregten Kennenlernen mehr gelegen als an einer schnellen Zusage.📌 Eckdaten- Ort: Baden-Württemberg (Region Hohenlohe / Schwäbisch-Fränkischer Wald)- Art des Betriebs: Milchviehhof mit Ackerbau, Streuobst, Forst und Hofbrennerei- Bewirtschaftungsart: ökologisch- Fläche: ca. 55 ha LN (17–18 ha Acker, Rest Grünland), zzgl. ca. 300 Streuobstbäume und ca. 6 ha Wald- Tierhaltung: ca. 30 horntragende Milchkühe zzgl. Trockensteher (Stallkapazität 35), ca. 35 Stück Jungvieh- Form der Übergabe: offen (u. a. Verkauf, Hofübergabevertrag, schrittweise Übernahme z. B. über eine GbR)- Übergabezeitpunkt: nach Absprache
Für dieses Hofangebot ist ein Motivationsschreiben erforderlich, in dem Sie Ihr Interesse an dem Betrieb und Ihren persönlichen Hintergrund kurz erläutern.
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