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5. Oktober 2020

Mitunternehmer // Nachfolger für vielseitigen landwirtschaftlichen Betrieb gesucht

Brandenburg, Deutschland

Beschreibung

Wir suchen für unseren land- und forstwirtschaftlichen Betrieb einen oder mehrere Partner/ Nachfolger. Der landw.Hof wurde 1999 neu gegründet und seit dem kontinuierlich entwickelt und wird ohne künstl. Dünger und sonstiges liebevoll bewirtschaftet.
Neben Land- und Forstwirtschaft gibt es auf externem Gewerbegrundstück ein Sägewerk nebst Lagerflächen für die Herstellung von Bauholz sowie auf dem Hof eine Holzwerkstatt für den Holzmöbelbau.
Seit 2020 entwickeln wir zur Selbstversorgung aber auch zur gewerblichen Nutzung eine kleine Gärtnerei und Feldgemüsebau. Die nötigen Flächen sind inzwischen erworben bzw. längerfristig gepachtet.
Aus diesem Grunde suchen wir PartnerInnenFamilien, die sich in den Betriebszweigen Land-Forst-Gartenbau eigenverantwortlich oder gemeinsam verwirklichen wollen, und als Höfegemeinschaft dem Dorf eine selbstbewusste Landwirtschaft zurückgeben wollen.
Eigenkapital/Finanzierungssicherheit zur Ablöse und Folgeinvestitionen unbedingt erforderlich. Da unsere/neue Immobilien/Landflächen in eine Stiftung von uns eingebracht sind/werden, arbeitet die Hofgemeinschaft mit entsprechenden Erbbaupachtverträgen.
Ihr solltet Euch angesprochen fühlen, wenn Ihr über Pioniergeist verfügt und vor solchen Herausforderungen nicht zurückschreckt.
Dieses Projekt ist ein Geschenk an künftige Generationen und an das Dorf. Jetzt suchen wir vor allem Kämpfer mit Weitsicht und Kapital.
Ihre/Eure Anschreiben beinhalten bitte eine persönliche Kurzbeschreibung und eine betriebswirtschaftliche Vorschau Eurer Ideen.

Standort / Lage

Der Betrieb liegt südl. Berlin am Rand zum Spreewald, vorhandene und zu entwickelnde Hofstellen befinden sich günstig in Ortsrandlage.
Acker- und Forstflächen sind eher sandige Böden einer grundwasserfernen Grundmoränenplatte mit Wertzahlen zw. 10 und 25, der Wald sind Kiefernforste.
Die Wiesen sind grundwasserbestimmte Sande bzw. Moorböden.

Wohngebäude / Wohnsituation

2 künftige Hofstellen können/müssen komplett erschlossen und bebaut werden
1 Hofstelle mit Wohnhaus (280 m²) und fertigem Bauantrag und Finanzierung für 2. Wohneinheit (130 m²)
1 Hofstelle mit zu sanierendem Wohnhaus (im Kaufprozess)

Wirtschaftsgebäude

1000 m² überdachte Fläche (Lager, Schuppen)
Boxenstall (150 m²) Werkstattgebäude (280 m²) Tiefstreulaufstall/ Scheune (100m²)
ausreichende Betriebsfläche für Maschinenpark (komplett vorhanden)

Landwirtschaftliche Nutzfläche

Der Betrieb verfügt über 117 ha land-und forstwirtschaftliche Flächen, dv. 55,5 ha Eigentum. Diese liegen zumeist in der örtlichen Gemarkung Dem Betrieb stehen neben 47 ha Wald auch 20 ha echtes Dauergrünland zur Verfügung, sowie 12 ha Wiese/Weiden auf Acker und 38 ha Acker für Marktfrüchte zur Verfügung, davon ca. 10 ha gute Lehmböden für Intensivkulturen und Feldgemüsebau.
Die Weideflächen sind sowohl für Schafe/Ziegen als auch für Pferdehaltung geeignet und fest eingezäunt vorhanden, weitere Flächen sind erschließbar. Z.Z findet auf den Ackerflächen kaum Getreideanbau statt, es wird hauptsächlich Kleegras für die Futterwerbung gewonnen.

Perspektivische Nutzungsmöglichkeiten des Betriebes

Wie eingangs erwähnt, soll eine Höfe-Gemeinschaft entstehen, die alle Bereiche einer Landwirtschaft abdeckt.
Ackerbau/Futterbau/ Feldgemüsebau
Tierhaltung/Weidewirtschaft (Pferde, Schafe, Ziegen, Hühner, Schweine, Bienen)
Gartenbau (Feld- und Gemüsegärtnerei)
Obstbau/Beerensträucher/Nussplantagen
Waldbau/Holzverarbeitung/Sägewerksbetrieb/Holzmöbelbau
Das Konzept der solidarischen Landwirtschaft hätte ebenfalls eine gute Perspektive. Bisher versuchen wir ab Hof oder über verschiedene Märkte, Produkte zu etablieren..
Letztlich müssen die Möglichkeiten auf persönlicher Eignung/Interesse einerseits und lokalen Gegebenheiten andererseits entwickelt werden.
Einer der Interessenten sollte sich mit Arbeiten im Wald auskennen und gerne Holz "veredelnd" auf den Markt bringen ("Wildholzmanufaktur" (Domain geschützt vorhanden), bestehend aus Sägewerksbetrieb und Holzmöbelbau wäre eine Option).
Wichtig ist uns, dass eine stabile Betriebszweigvielfalt zusammenwächst. Deswegen möchten wir rechtzeitig mit der Suche beginnen und wünschen uns Partner, die gern aufbauen und entwickeln, und dabei nicht in erster Linie den Erwerbsbetrieb sehen, sondern eine Hofgemeinschaft, die Verantwortung für die Erde und das bäuerliche Handwerk übernimmt. Uns ist es wichtig, die bäuerliche Landwirtschaft dauerhaft zu erhalten.
Alle Flächen werden ökologisch bewirtschaftet. Die Fortführung dessen ist Grundvoraussetzung für die Betriebsübernahme bzw. den Einstieg. Insbesondere der Wald soll ökologisch (weiter-)entwickelt werden. Die Fundamente des Betriebs sind Teil einer Stiftung, die von den Betriebsinhabern gegründet wurde. Wir erwarten von künftigen Gesellschaftern, ähnliches zukunftsorientiertes Engagement.

Sonstiges

Liebe InteressentInnen unserer Anzeige.
Das wir ernsthaft suchen steht außer Frage, denn wir inserieren hier!
Versuchen Sie mitdemselben Engagement sich wenigstens vorzustellen,
bevor Sie um einen Gesprächstermin bitten.
Werden Sie sich im Vorfeld klar, was Sie wollen, und was Sie können, und woher das Geld dafür kommt. Entwerfen Sie Ihren Betrieb, als würden Sie diesen gründen, und bewerben Sie sich dann als Partner. Landw. Arbeitsbereiche in denen wir suchen, sind siehe unten vermerkt. Und dann stellen wir fest, wo es Überschneidungen gibt, wo wir gemeinsame Investitionen tätigen oder möglicherweise nicht brauchen.
Sentimentales Schönreden brauchen wir nicht. Hilft auch Euch/Ihnen nicht. Und es stielt uns die Zeit zum Arbeiten, für Familie.
Bevor Sie betroffen oder angenervt uns zu den Akten legen, werden Sie sich über folgendes aber klar: Wir, Ulrike Hoffmann und Thomas Scholz, haben gekämpft und zurückgesteckt, um das aufzubauen, was wir haben. Das ist kein Erbhof. Wir haben bar weit über 1 Mill EUR ausgegeben, um den Hof zu gründen, auszubauen, mit eigenem Land auszustatten (z.Z. ca. 50 ha).
Wer Partner und Pionier sein möchte, muss mithalten, zumindest im Engagement.
Wir werden den Hof weder verkaufen noch vererben (damit er verkauft würde), sondern einer Stiftung unser Lebenswerk verschenken, oder eine solche gründen. Wer Partner werden will, um für die Zukunft nicht zu reden, sondern etwas erschaffen will, was "unzerstörbar" bleibt, damit Menschen auch ohne Kapital ihre BERUFUNG als Landwirt leben können, muss das auch wie wir wollen und können.
Und wer sich jetzt als nur Ideenreich bewirbt, sollte zumindest soviel Vertrauen durch eine brillante Vorstellung seiner selbst aufwarten, das wir gar nicht anders können, als diesen Menschen einzuladen. Von uns Termine zur Besichtigung und zum Reden zu "verlangen" nach näheren Informationen, sollte wissen: Pionieren ist es egal wo sie sind: es kommt aufs Können und Durchhalten an. Nicht auf Details. Es geht immer nur ums Ganze.
Thomas Scholz/Ulrike Hoffmann

7731
Land- und Forstwirtschaftlicher Betrieb
ökologisch
Gesamt: ca. 60 ha Ackerland: 26 ha Grünland: 20 ha Forstfläche: 15 ha
Schafe – Anzahl Tiere: 20
Verpachtung Noch nicht klar Die Form der Übergabe wird gemeinsam mit den Partnern // Nachfolgern entwickelt.
ab sofort

Kontaktaufnahme

Für dieses Hofangebot ist ein Motivationsschreiben erforderlich, in dem Sie Ihr Interesse an dem Betrieb und Ihren persönlichen Hintergrund kurz erläutern.

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